Sabrina und Markus Blum suchen mit Tochter Amira das Abenteuer in der kanadischen Wildnis. Als eine von drei Auswanderer-Familien der 4. Staffel “Auf und davon” hat Daniel Stadelmann die Blums während zwei Jahren mehrmals in Kanada besucht und ihr neues Leben mit der Kamera dokumentiert.

Je einsamer, desto besser

Im Sommer 2011 kehren Sabrina und Markus Blum der Schweiz den Rücken, um mit ihrer 2 1/2jährigen Tochter Amira in den Westen Kanadas auszuwandern. Ihr neues Zuhause heisst “Black Lake”, ein kleines Camp an einem idyllischen See gelegen, weitab der Zivilisation. Hier betreibt der Kanadier Rick Solomonson zusammen mit seiner Tochter Kayla auf mehr als 5000 km2 ein Jagd-Revier. Die Blums lernten Rick ein Jahr zuvor während eines mehrwöchigen Pferde-Trekkings kennen. Das einfache Leben und der Umgang mit den Pferden begeisterten Markus und Sabrina so sehr, dass sie beschlossen, mitsamt ihrer kleinen Tochter Amira nach Black Lake zu ziehen, um fortan in einer einfachen Hütte, ohne fliessendes Wasser und Strom zu leben. Dort wollen sie Pferdetrekkings, Kanutouren und Wanderungen organisieren und mit Gästen aus der Schweiz durchführen. Den ersten Winter verbringt die junge Familie in einer kleinen Blockhütte, die sogar noch weiter abgelegen liegt, als Black Lake. Die nächsten Nachbarn befinden sich mehrere hundert Kilometer entfernt. Es ist die Hütte, die der französische Abenteurer Nicolas Vanier einst erbaute und in seinem Abenteuer-Buch  “Das Schneekind” beschrieb. Dieses Buch inspirierte die Familie Blum, jene Blockhütte zu suchen und selber ein Leben in der Wildnis zu wagen.

Kanada, Kambodscha, Schweden

In der sechsteiligen Dok-Serie werden neben der Familie Blum auch Monika Lienert und Peter Krüsi portraitiert, die sich den Traum eines eigenen Guesthouses in Kambodscha erfüllt haben. Mit Schlittenhunden unterwegs sind Caroline Schneider und Daniel Schafer, die nach Schweden auswanderten.

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